Haftung
Das Risiko im Blick?

Die Tätigkeit als Jugendgruppenleiter ist mit Haftungsrisiken verbunden, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Betreuer sollten sich daher Haftungsrisiken bewusst machen und minimieren.

Zivilrechtliche Haftung

Wenn davon ausgegangen wird, dass Betreuer nicht absichtlich oder grob nachlässig Verletzungen oder Schaden verursachen, scheidet insoweit eine Haftung aus. Für Schäden aufgrund einfacher Fahrlässigkeit können Versicherungen eingreifen. Bei Schäden infolge leichter Fahrlässigkeit steht dem Teamer sogar ein Freistellungsanspruch gegen den Träger zu. Im Klartext: Das Risiko einer zivilrechtlichen Haftung lässt sich für einen gewissenhaften Jugendgruppenleiter weitgehend begrenzen.

Strafrechtliche Haftung

Die absichtliche oder wissentliche Verwirklichung von Straftatbeständen dürfte sich für Jugendgruppenleiter eigentlich von selbst verbieten. Ein Haftungsrisiko für vorsätzliche Begehungsdelikte und vorsätzliche Unterlassungsdelikte scheidet demnach aus. Ein tatsächliches Haftungsrisiko besteht daher in erster Linie für Fahrlässigkeitsdelikte.

Fazit

Für Betreuer besteht aufgrund der Spontanität von Kindern und Jugendlichen immer ein gewisses Haftungsrisiko. Dieses lässt sich jedoch durch eine gewissenhafte Erfüllung der Aufsichtspflicht ganz erheblich reduzieren.

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