Aufsichtspflicht
Gute Informationen sind alles

Auch in der Jugendarbeit gilt der Grundsatz „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“. Gefahrensituationen lassen sich vermeiden oder jedenfalls besser meistern, wenn die Teamer möglichst frühzeitig die erforderlichen Informationen über die zu beaufsichtigenden Kinder und Jugendlichen sowie den Veranstaltungsort haben.

Information bereits vor Veranstaltungsbeginn

Sinnvollerweise sollten bereits vor Veranstaltungsbeginn alle erforderlichen Informationen eingeholt werden. Eine entsprechende Abfrage kann beispielsweise mit einer Ankreuzliste zusammen mit der Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgen. Auf jeden Fall sollten die Teamer sich ebenfalls noch vor Veranstaltungsbeginn vor Ort mit den konkreten Gegebenheiten vertraut machen. Dies erleichtert im Fall der Fälle die Orientierung und spart unter Umständen wertvolle Zeit.

Erforderliche Informationen über die Kinder und Jugendlichen:

Neben Informationen zu Alter und Geschlecht der einzelnen Teilnehmer und zur Altersstruktur in der Gruppe, ist es zumeist hilfreich, sich bereits im Vorfeld über folgende Punkte zu informieren (beispielhafte Aufzählung):

Erforderliche Informationen über die Gegebenheiten am Veranstaltungsort:

Neben den Informationen über die Teilnehmer benötigen Teamer Informationen über die konkreten Gegebenheiten am Veranstaltungsort, um im Ernstfall schnell und effektiv auf Gefahrensituationen reagieren zu können. Zu denken ist insbesondere an folgende Punkte:

Notwendige Schlussfolgerungen

Das Einholen von Informationen ist kein Selbstzweck, sondern dient der ordnungsgemäßen Erfüllung der Aufsichtspflicht. Sind dem Teamer bereits vor Veranstaltungsbeginn Informationen über Gefahrenquellen bekannt, so kann und muss der Teamer die erforderlichen Maßnahmen treffen, um Gefahrensituationen bereits im Vorfeld zu vermeiden oder aber so abzusichern, dass keine Schäden eintreten. Die Bandbreite der erforderlichen Maßnahmen richtet sich selbstverständlich nach den konkreten Informationen: Erkannte Gefahrenquellen können beispielsweise im Rahmen der Belehrungen thematisiert werden. Durch eine intensivere Aufsichtsführung bei gefahrgeneigten Programmpunkten kann gegebenenfalls sofort eingegriffen werden.

Weiterführende Informationen gibt es im Beitrag:

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