Die zehn goldenen Baderegeln

Damit aus einem Planschvergnügen kein Erste-Hilfe-Einsatz wird, sollten Jugendgruppenleiter im Rahmen von Belehrungen Baderegeln aufstellen. Die Belehrungen sollten jedoch nicht erst direkt am Wasser erfolgen, weil dort aller Voraussicht nach alle nur noch ins kühle Nass wollen und niemand mehr zuhört. Sinnvollerweise sollten die Belehrungen also bereits im Vorfeld erfolgt sein, damit vor Ort nur noch einmal an die Einhaltung der Baderegeln erinnert werden muss.

  1. Man sollte nur an ausgewiesenen Badestellen baden gehen.
  2. Man sollte nicht bei aufziehendem Unwetter oder bei Gewitter baden gehen.
  3. Man sollte besondere Warnhinweise an der Badestelle beachten.
  4. Man sollte niemals nach einer ausgiebigen Mahlzeit oder hungrig baden gehen.
  5. Man sollte sich abkühlen, bevor man ins Wasser geht. Dies gilt insbesondere nach ausgiebigem Sonnen.
  6. Als Nichtschwimmer sollte man nur in den besonders gekennzeichneten Nichtschwimmerbereichen baden. Wo keine Nichtschwimmerbereiche gekennzeichnet sind, sollte man als Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser gehen.
  7. Man sollte nur dort ins Wasser springen, wo das Wasser tief genug ist und durch den Sprung keine anderen badenden Personen gefährdet werden.
  8. Man sollte das Wasser sofort verlassen, wenn man anfängt zu frieren.
  9. Man sollte nach dem Baden die Badesachen ausziehen und sich gründlich abtrocknen.
  10. Man sollte niemals nach Hilfe rufen, wenn man nicht wirklich in Gefahr ist.

Selbstverständlich genügt es für eine ordnungsgemäße Erfüllung der Aufsichtspflicht nicht, im Rahmen von Belehrungen Baderegeln aufzustellen. Die Einhaltung der Baderegeln muss natürlich auch überwacht werden. Gegebenenfalls müssen die Betreuer einschreiten.